Donnerstag, 24. November 2011

Wünschelrute

Schläft ein Lied in allen Dingen
Die da träumen fort und fort,
Und die Welt hebt an zu singen,
triffst du nur das Zauberwort
.

(Josef von Eichendorff)

Donnerstag, 3. November 2011

Märchen vom Wünschen

Kennt ihr schon Wenzels Gartenwelt?
Dies ist ein kleines, gemütliches Cafe in Lichterfelde Ost.
Hier werde ich in der Vorweihnachtszeit Märchen vom Wünschen erzählen.
Ich würde mich sehr über euer Kommen freuen.
Die genaue Adresse lautet:
Wenzels Gartenwelt
Lorenzstr. 63, 12209 Berlin /nahe S-Bahnhof Licherfelde-Ost

Märchentage


www.terzomondo.de/

Im November finden in Berlin wieder die Märchentage statt. Thema der diejährigen Märchen sind Geschichten aus Nordamerika.
Am 20.11. und am 25.11. erzähle ich Indianermärchen.
Ort der Veranstaltung: Galerie Terzo Mondo
Zeit: 2o.11. - 12.00 Uhr (Matinee)
25.11. - 19.00 Uhr
Ich werde mich sehr über euer Kommen freuen.

Die genaue Adresse lautet: Terzo Mondo, Grolmanstr. 28, 10623 Berlin

Rätselauflösung, Oktober

Hans im Glück ( KHM Nr. 83)


Hans hatte sieben Jahre bei seinem Herrn gedient, da sprach er zu ihm 'Herr, meine Zeit ist herum, nun wollte ich gerne wieder heim zu meiner Mutter, gebt mir meinen Lohn.' Der Herr antwortete 'du hast mir treu und ehrlich gedient, wie der Dienst war, so soll der Lohn sein,' und gab ihm ein Stück Gold, das so groß als Hansens Kopf war. Hans zog ein Tüchlein aus der Tasche, wickelte den Klumpen hinein, setzte ihn auf die Schulter und machte sich auf den Weg nach Haus. Wie er so dahinging und immer ein Bein vor das andere setzte, kam ihm ein Reiter in die Augen, der frisch und fröhlich auf einem muntern Pferd vorbeitrabte. 'Ach,' sprach Hans ganz laut, 'was ist das Reiten ein schönes Ding! da sitzt einer wie auf einem Stuhl, stößt sich an keinen Stein, spart die Schuh, und kommt fort, er weiß nicht wie.' Der Reiter, der das gehört hatte, hielt an und rief 'ei, Hans, warum laufst du auch zu Fuß?' 'Ich muß ja wohl,' antwortete er, 'da habe ich einen Klumpen heim zu tragen: es ist zwar Gold, aber ich kann den Kopf dabei nicht gerad halten, auch drückt mirs auf die Schulter.' 'Weißt du was,' sagte der Reiter, 'wir wollen tauschen: ich gebe dir mein Pferd, und du gibst mir deinen Klumpen.' 'Von Herzen gern,' sprach Hans, 'aber ich sage Euch, Ihr müßt Euch damit schleppen.' Der Reiter stieg ab, nahm das Gold und half dem Hans hinauf, gab ihm die Zügel fest in die Hände und sprach 'wenns nun recht geschwind soll gehen, so mußt du mit der Zunge schnalzen und hopp hopp rufen.'
.........

Ja, und jetzt beginnt das Abenteuer des Jünglings:
Schnell ist er das Pferd leid und tauscht es gegen eine Kuh ein, diese dann wieder gegen ein Schwein und später erhält er für dieses eine Gans. Auch diese gibt er fort, an einen Scherenschleifer, der ihm dafür einen Stein gibt.
Warum er dies tut, und warum er am Ende mit leeren Händen zu seiner Mutter zurückkehrt, könnt ihr natürlich selbst nachlesen. Eine Geschichte zum Schmunzeln und zum Nachdenken.....